💰 Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis

Die kürzlich von Marstek angekündigte Venus A ist die zweite Hybrid-Steckerbatterie der Marke und vereint Plug-and-Play-Installation mit einem äußerst günstigen Verkaufspreis. Die Batterie kann Energie speichern und über das Stromnetz zurückliefern sowie direkt über angeschlossene Solarmodule aufgeladen werden. Sie ist das kleinere Pendant zur Venus D, über die wir bereits berichtet haben. Wir hatten die Gelegenheit, diese Steckerbatterie zu testen, und in diesem Bericht gehen wir auf die technischen Merkmale, den Installationsprozess, die Kompatibilität, die Leistung in der Praxis und die Konkurrenz ein.
Marstek ist einer der weltweit größten chinesischen Hersteller von Heimakkus mit Schwerpunkt auf dem europäischen Markt. Das Unternehmen ist auf Plug-in-Batterien spezialisiert, darunter die beliebte Venus-Serie, die für eine einfache Installation und Benutzerfreundlichkeit entwickelt wurde. Damit ist Marstek Marktführer im Bereich Steckerbatterien in Deutschland, was auch auf die wettbewerbsfähige Preisgestaltung seiner Produkte zurückzuführen ist.
Für eine vollständige Übersicht aller Steckerbatterie finden Sie hier unsere Tests.
Inhalt
- Einführung
- Technische Spezifikationen
- Unterschiede gegenüber Venus D
- Sicherheit
- Auspacken und Aussehen
- Installation
- App-Funktionalität
- Offene API
- Solarpanels
- Praktische Erfahrungen
- Wärmebilder
- Rundlaufgenauigkeit
- Preis pro kWh
- Vergleich mit der Konkurrenz
- Abschließende Beurteilung
- Weiterlesen
Einführung
🔋 Marstek Venus A – Hybrid-Plug-in-Batterie mit integriertem Wechselrichter

Das Marstek Venus A ist ein vielseitiges Batteriesystem, das eine Wechselrichterfunktion für Solaranlagen bis zu 2,4 kW mit einer AC-Steckbatterie kombiniert, die über das Netz mit bis zu 1.200 W geladen und entladen werden kann. Diese Kombination macht das System sowohl für Neubauten als auch für Bestandsimmobilien geeignet, wobei vorhandene Solarmodule problemlos integriert werden können.
Die Leistung des Solarpanels von 2,4 kW ist eine sehr gängige Leistung, wodurch es in direkter Konkurrenz zu Systemen wie dem Zendure SolarFlow 800 Pro, dem kürzlich eingeführten Zendure SolarFlow 800 Plus und dem Anker Solix SolarBank 3 E 2700 steht.
Das moderne Design des Venus A fällt sofort ins Auge. Das Metallgehäuse und die spiegelnde schwarze Vorderseite verleihen dem Gerät ein hochwertiges Erscheinungsbild. Dank passiver Kühlung arbeitet das System zudem flüsterleise, ohne Lüfter oder bewegliche Teile, die Geräusche verursachen. Dies trägt zum Komfort bei und ermöglicht die Aufstellung in Innenräumen oder Nebenräumen.
Zusammenfassend bietet die Venus A eine leistungsstarke Kombination aus Funktionalität, Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit zu einem äußerst günstigen Preis, wodurch sie sich in einem wachsenden Markt für kompakte Energiespeichersysteme hervorhebt.
- Hybrid-Steckerbatterie: Kombiniert AC- und DC-Funktionalität, geeignet sowohl für den Plug-and-Play-Betrieb als auch für den Anschluss an Solarmodule (und Wechselrichter).
- Bidirektionales Laden/Entladen: Unterstützt die Energiesteuerung durch Netzeinspeisung und das Laden über direkt angeschlossene Solarmodule bis zu 2.400 W und mit 4 MPPT’s.
- Intelligente Integration: Steuerung für dynamische Energiepreise und Eigenverbrauchsoptimierung
- Modulares Design: Speicherkapazität erweiterbar auf 12,7 kWh, geeignet für unterschiedliche Energiebedürfnisse im Haushalt.
- Kompatibilität: Unterstützung für Home Assistant über offene API
- Einfache Installation: Entwickelt für eine schnelle Installation ohne komplexe Verkabelung oder Installateure.
⚙️ Technische Spezifikationen
📊 Mars Venus A
| Eigenschaft | Spezifikation |
|---|---|
| PV-Eingang (Wechselrichterfunktion) | 4 MPPT, maximal 2.400 W Solarenergieeinspeisung |
| AC-Ladeleistung | 1.200 W bidirektional (Laden über das Netz und Rückspeisung) |
| Backup-Kapazität | 1.200 W kontinuierlich, Spitzenleistung bis zu 1.440 W |
| EPS-Schaltzeit | <15 ms (Notstromversorgung) 1.200 W kontinuierlich, 1.440 W Spitzenleistung |
| Speicherkapazität | Modular: Start 2,12 kWh, erweiterbar auf 12,72 kWh |
| Skalierbarkeit über SmartBox | Backup für das gesamte Haus: 3,6 kW / 38,16 kWh (1-phasig) oder 10,8 kW / 114,48 kWh (3-phasig) |
| Kühlung | Passiv gekühlt, flüsterleise |
| Zelltyp | LFP (LiFePO₄), >6.000 Zyklen, 15 Jahre Lebensdauer, 10 Jahre Garantie |
| Schutz | IP65 (staub- und wasserdicht) |
| Temperaturbereich | -20 °C bis +55 °C |
| Konnektivität | Bluetooth, WLAN, Ethernet |
| Überwachung und Steuerung | Über die Marstek-App: Energiefluss in Echtzeit, Zeitpläne, Automatisierung |
| Intelligente Funktionen | KI-gesteuerte Ladepläne, Anti-Feed-in über intelligente Zähler |
| Offene API | Ja, für die Integration mit externen EMS-Systemen (noch in Entwicklung) |
| IP-Klasse | IP65: Staub- und wassergeschützt |
| Installation | Plug-and-Play, innerhalb von 5 Minuten betriebsbereit |
Die oben genannten Punkte sind die wichtigsten Spezifikationen. Weitere Spezifikationen finden Sie in der Marstek-Bedienungsanleitung.
Welche Garantie wird gewährt?
Marstek gewährt 10 Jahre Garantie ab Kaufdatum auf die Haupteinheit:
Mit LFP-Zellen in Automobilqualität bietet MARSTEK VENUS A mehr als 6000 Zyklen mit 80 % Kapazitätserhalt über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren. Unterstützt durch eine 10-jährige Garantie und kontinuierlichen Service, liefert es langfristige, sichere und effiziente Leistung.
Smart box Marstek
Marstek hat auch die Smart box eingeführt:
Diese leistungsstarke Smart Back-Up Box gewährleistet die Stromversorgung in Ihrem Haushalt oder Kleinunternehmen. Bei einem Stromausfall schaltet das System automatisch auf die Notstromversorgung Ihrer Hausbatterie um.
Bis zu drei Venus A-Batterien können über die Smartbox angeschlossen werden, wodurch das Haus bei Stromausfällen vollständig mit Notstrom versorgt werden kann. Die Kombination aus direkt angeschlossenen Solarmodulen und einer integrierten Notstromversorgung ist besonders leistungsstark: Selbst bei längeren Stromausfällen werden die Batterien weiterhin mit Sonnenlicht versorgt, sodass wichtige Geräte betriebsbereit bleiben.
(*) Notstromversorgung für das gesamte Haus: 3,6 kW / 38,1 kWh (1-phasig) oder 10,8 kW / 114,5 kWh (3-phasig)

🛡️Sicherheit
Marstek entscheidet sich für die LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat / LiFePO4), ebenso wie viele andere Marken von Steckbatterien. Dieser Batterietyp ist für seine thermische Stabilität und chemische Sicherheit bekannt. Im Klartext: geringeres Risiko von Überhitzung, Brand oder Explosion. Ein beruhigender Gedanke, insbesondere wenn Sie die Batterie in Innenräumen verwenden.
Die Sicherheit von Heimspeicher hängt in hohem Maße von der Gruppe ab, an die sie angeschlossen sind, sowie von der maximalen Entladungsleistung, die Sie einstellen.
Bitte beachten Sie: Sobald die Gesamtleistung 800 W überschreitet, ist es erforderlich, die Batterie an eine separate Gruppe im Zählerkasten anzuschließen – also nicht zusammen mit anderen Geräten. Lassen Sie dies stets von einem zugelassenen Elektriker überprüfen oder installieren, damit alles sicher abläuft und den geltenden Normen entspricht.
Installieren Sie stets einen Rauchmelder über der Plug-in-Batterie, damit Sie bei einer möglichen Störung oder einem Brand sofort alarmiert werden.
Es ist wichtig, eine Heimspeicher nicht in einem Fluchtweg zu platzieren. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, um sicherzustellen, dass Sie im Falle eines Brandes oder Stromausfalls schnell und sicher evakuieren können, ohne durch die Batterie behindert zu werden.
Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, die Temperatur im Zählerkasten zu überprüfen, nachdem Sie eine Steckerbatterie angeschlossen und über einen längeren Zeitraum belastet haben. Vergessen Sie dabei nicht, auch die Steckdose zu überprüfen, an die die Steckerbatterie angeschlossen ist. So vermeiden Sie unsichere Situationen durch Überhitzung. Dies kann einfach mit einem kostengünstigen Laserthermometer durchgeführt werden.
Unterschiede gegenüber Venus D
Die Venus A ist eine kompakte Einstiegsversion mit geringerer Leistung, während die Venus D eine leistungsstärkere Variante ist und sich daher besser für größere Haushalte oder höhere Belastungen eignet. Dadurch ist die Venus A auch etwas kleiner und leichter als die Venus D. Außerdem ist bei der Venus A die Batterie in den Wechselrichter integriert. Dies steht im Gegensatz zur Venus D, bei der Sie diese voneinander trennen können. Nachstehend haben wir die weiteren wichtigsten Unterschiede aufgelistet. Die Venus D hat einen deutlich höheren Preis als die Venus A.
Unterschiede zwischen Venus A und Venus D
| Eigenschaft | Venus A | Venus D |
|---|---|---|
| Abmessungen (B x T x H) | 450 × 340 × 220 mm | 520 × 320 × 260 mm |
| Gewicht | Ungefähr 26 kg | Ungefähr 29 kg |
| PV-Eingang (Wechselrichterfunktion) | Maximal 2.400 W, 4 MPPTs | Maximal 4.000 W, 4 MPPTs |
| AC-Ladeleistung | 1.200 W bidirektional | 2.200 W bidirektional |
| Backup-Kapazität | 1.200 W kontinuierlich, 1.440 W Spitzenleistung | 2.200 W kontinuierlich, 2.500 W Spitzenleistung |
| Speicherkapazität pro Einheit | 2,12 kWh pro Modul, erweiterbar auf 12,72 kWh | 2,56 kWh pro Modul, erweiterbar auf 15,36 kWh |
| Batteriespannung | 41,6 (13 Zellen x 3,2 V Serie) | 51,2 (16 Zellen x 3,2 V Serie) |
| Design | Erste Batterie und Wechselrichter integriert | Wechselrichter von den Batterien trennen |
| Skalierbarkeit über SmartBox | Bis zu 3,6 kW / 38 kWh (1-phasig) oder 10,8 kW / 114 kWh (3-phasig) | Bis zu 6,6 kW / 46 kWh (1-phasig) oder 19,8 kW / 138 kWh (3-phasig) |
📦 Auspacken und Aussehen
Die Venus A ist sicher und stabil in einem Karton mit zusätzlichem Schaumstoffschutz verpackt. Ähnlich wie bei der Venus D hat der Karton während des Transports einige Dellen davongetragen, jedoch ist die Batterie dank der robusten Verpackung unbeschädigt angekommen.
Im Lieferumfang enthalten
- Anleitung
- Garantiekarte
- Schlüssel zum Lösen von MC4‑Solarkabel
- AC-Netzkabel
- Steckverbinder
Bitte beachten Sie: MC4‑Solarkabel sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Design
Die Venus A verfügt, ebenso wie die Venus D, über ein elegantes und modernes Design mit einem Metallgehäuse und einer glänzend schwarzen Vorderseite, in der mehrere LED-Anzeigen dezent leuchten. Während des Entladevorgangs blinkt die Batterie-LED, was einen visuellen Einblick in die Funktionsweise bietet. Darüber hinaus gibt es separate LEDs für GRID (Netzanschluss), BACKUP (Notstromfunktion), PV (Solarpanel-Status) und WIFI.
In Bezug auf das Erscheinungsbild erinnert das Gerät an eine hochwertige Audioanlage. Angesichts der Eigenschaften von LFP-Batterien ist es jedoch praktischer, es an einem anderen Ort zu installieren. Dennoch ist das Design auffallend gepflegt und hat ein modernes Aussehen.
Installation
Was für viele Steckbatterien gilt, trifft auch auf die Venus A zu: Die Installation ist einfach und auf Plug-and-Play-Nutzung ausgerichtet. In sechs Schritten sind Sie fertig!
- Aufstellung – Stellen Sie die Venus A auf einen stabilen Untergrund, vorzugsweise in Innenräumen oder an einem geschützten Ort (trocken, staubfrei und innerhalb des Temperaturbereichs von –20 °C bis 55 °C). Sorgen Sie für ausreichende Belüftung rund um das Gerät.
- Zusätzliche Batterie anschließen – Schließen Sie gegebenenfalls eine zusätzliche Batterie an den Wechselrichter an, indem Sie die Schutzkappe oben auf der Batterie entfernen und dasselbe am Wechselrichter an der Unterseite tun. Anschließend können Sie sie aufeinanderstapeln, und der Wechselrichter rastet mit vier Füßen in die Batterie ein.
- Anschluss an Solarmodule und Steckdose – Verbinden Sie die Standard-MC4‑Solarkabel mit den MC4-Steckern Ihrer Solarmodule (max. 600 W pro Eingang) und schließen Sie die Batterie an eine normale Steckdose an, um sie direkt aufzuladen. Verwenden Sie stets die richtigen Kabel und vermeiden Sie Verlängerungskabel, um die Sicherheit zu erhöhen. Bitte beachten Sie: Schließen Sie die Solarmodule niemals tagsüber an, sondern nur bei Dunkelheit.
- Mit der App verbinden – Laden Sie die Marstek-App herunter, verbinden Sie die Batterie über WLAN und führen Sie die Konfiguration durch. Dies ist relativ selbsterklärend. Hier können Sie auch manuell Lade- und Entladeeinstellungen verwalten, einen bestimmten Modus auswählen und sofort sehen, wie viel Energie über PV oder AC gespeichert wird, sowie Statistiken einsehen.
- Smart Meter mit HAN‑Schnittstelle oder Stromwandlerklemme: Verbinden Sie den Smart Meter mit HAN‑Schnittstelle oder die Stromwandlerklemme und fügen Sie das Gerät anschließend in der Marstek‑App auf der Statusseite hinzu. Unten links können Sie „CT“ auswählen und dort den intelligenten Zähler konfigurieren. Dabei stehen Ihnen verschiedene Optionen für Smart Meter mit HAN‑Schnittstelle und CT‑Klemmen zur Verfügung:

- Kontrolle und Verwendung – Bitte überprüfen Sie die LED-Anzeigen und die App, um sicherzustellen, dass alles ordnungsgemäß funktioniert. Ab diesem Zeitpunkt können Sie den Akku sofort aufladen oder im manuellen Modus laden oder sich für die intelligenten Modi entscheiden.
Die Konfiguration des Venus A verlief reibungslos und war innerhalb von etwa zehn Minuten abgeschlossen.
Wenn Sie mit CT-Klemmen arbeiten möchten ist die Installation natürlich aufwändiger. Wenn Sie nicht über umfassende Kenntnisse im Bereich Elektrizität verfügen, ist es ratsam, diese Arbeit von einem Elektriker durchführen zu lassen. Sie können sich dabei für Shelly- oder Marstek-CT-Klemmen entscheiden.
📌 Bitte beachten Sie: Wenn Sie den Venus A an einer eigener Stromkreis installieren und sicher sind, dass diese von keinem anderen Gerät genutzt wird, haben Sie die Möglichkeit, die maximale Entladung auf 1.200 W einzustellen.
Der Anschluss der Solarmodule erfolgte nach Sonnenuntergang. Es handelte sich um vorhandene Module, die einfach von einer zuvor verwendeten Batterie getrennt und anschließend direkt an die Venus A angeschlossen werden konnten. Auch dies verlief reibungslos. Trotz fehlenden Sonnenlichts erkannte das System sofort, dass Solarmodule angeschlossen waren, was durch das Aufleuchten der PV-LED angezeigt wurde.
💡 Hinweise:
- Bitte stellen Sie stets sicher, dass die Batterie, wenn Sie sie für eine Weile ausschalten, mindestens 40 bis 60 % Ladung enthält und vom Netz getrennt ist. Überprüfen Sie monatlich, ob die Batterie noch ausreichend geladen ist, um eine Tiefentladung zu vermeiden.
- Belüftung: Bitte platzieren Sie die Batterie nicht in einem geschlossenen Schrank; eine gute Wärmeableitung verlängert die Lebensdauer.
- Sicherheit: Bitte halten Sie das Gerät von Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung fern.
- Installateur oder selbst installieren? Für die grundlegende Nutzung (steckerfertig) können Sie die Installation problemlos selbst mit einem Smart Meter mit HAN‑Schnittstelle durchführen.
- Wenn Sie mit mehr als 800 W entladen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie die Sicherheitshinweise vollständig befolgen.
- Zukünftige Erweiterung: Bitte berücksichtigen Sie bei der Installation zusätzlichen Platz, damit Sie später problemlos mehrere Mate-Module hinzufügen können.
App-Funktionalität
App-Funktionalität: Hinzufügen eines Smart Meter mit HAN‑Schnittstelle oder von CT-Klemmen
Bitte wählen Sie unten links auf dem Standardbildschirm „CT“ aus. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, die CT zu ändern und die unterstützten Geräte auszuwählen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Ihre Batterie zu steuern:
- Marstek CT002/CT003
- Ecotracker
- Shelly Pro 3 EM (CT-Klemmen)
- Shelly EM Gen 3
Wenn Sie mehrere Marstek-Geräte gleichzeitig steuern möchten, ist dies nur mit dem CT002/CT003 von Marstek möglich.
App-Funktionalität: Intelligente Modi
Die App bietet drei Standardmodi:
- Eigenverbrauch: Dieser Modus ist im Grunde eine Variante des Eigenverbrauchsoptimierung. Bei einem Überschuss an Solarenergie wird die Batterie automatisch geladen. Sobald Energie aus dem Netz entnommen wird, schaltet das System auf Entladen um. In der Praxis bedeutet dies: Laden tagsüber und Entladen am Abend und in der Nacht. Dieser Modus kann ein- oder ausgeschaltet werden, weitere Einstellungsmöglichkeiten sind nicht vorhanden.
- KI-Optimierung: Obwohl es in der App als „KI” bezeichnet wird, handelt es sich hierbei eher um eine Kombination aus einem dynamischen Vertragsmodus und Eigenverbrauch. Die Batterie lädt bei niedrigen Tarifen und entlädt sich, wenn der Strompreis hoch ist, wobei auch PV-Überschüsse genutzt werden. Das System kombiniert diese Faktoren, um den finanziellen Ertrag zu maximieren.
- Manuelle Option: In diesem Modus können Sie feste Lade- und Entladezeiten pro Tag festlegen, einschließlich der gewünschten Leistung pro Zeitblock.



Offene API
In der App haben Sie bereits die Möglichkeit, die Funktionalität der offenen API zu aktivieren, und auch die Dokumentation ist bereits verfügbar. Derzeit befindet sich die API noch in der Entwicklung, jedoch gibt es bereits verschiedene Initiativen, um sie anzuwenden. Die Nutzer haben derzeit jedoch noch Schwierigkeiten, eine funktionierende Lösung zu finden. Angesichts der Anzahl der Nutzer eines Marstek-Geräts ist jedoch davon auszugehen, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis dies reibungslos funktioniert. Darüber hinaus arbeitet Marstek auch an einer offiziellen Home Assistant-Integration, die voraussichtlich Anfang Dezember 2025 fertiggestellt sein wird.
Hier finden Sie auch eine Home Assistant-Integration, die auf dieser offenen API basiert.
Für Marstek Venus gibt es bereits Initiativen zur Entwicklung einer Steuerung außerhalb der App, wie auf GitHub zu sehen ist. Diese konzentrieren sich jedoch hauptsächlich auf das Lesen und weniger auf das Schreiben. In dieser Hinsicht ist die offene API der beste Weg.
Solarpanels

Sie können über vier PV-Eingänge mit jeweils 600 W bis zu 2.400 W an Solarpanels anschließen. Schließen Sie diese vorzugsweise parallel an und beachten Sie den maximalen Strom pro Eingang gemäß den Anweisungen. Außerdem darf die Grenze von 60 V pro MPPT nicht überschritten werden, um das Gerät nicht zu beschädigen. Dadurch kann es schwierig werden, 2.400 Wp anzuschließen. Da der Marstek über vier PV-Eingänge und damit über vier separate Strings verfügt, können Sie die Solarmodule auch in unterschiedliche Richtungen ausrichten. Außerdem hat der Schatten auf einem Modul keinen Einfluss auf den Schatten der anderen angeschlossenen Solarmodule an den anderen PV-Eingängen. Dies ist natürlich ein großer Vorteil gegenüber Standard-String-Wechselrichtern.
Der wesentliche Vorteil des direkten Ladens über Solarmodule ist der minimale Umwandlungsverlust: Der erzeugte Strom wird in Gleichstrom direkt in die Batterie eingespeist und erst dann in Wechselstrom umgewandelt, wenn er im Haushalt verwendet wird. Wenn Sie über das Wechselstromnetz laden, muss der Strom zunächst für die Batterie in Gleichstrom umgewandelt und anschließend für die Verwendung im Haushalt wieder in Wechselstrom zurückgewandelt werden.
💡 Hinweis: Bitte schließen Sie die Solarmodule nur an, wenn sie nicht unter Spannung stehen. Dies sollte vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang erfolgen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der Wechselrichter in der Batterie beschädigt wird.
Wir haben ein 425-Wp-Solarpanel an PV1 des Venus A angeschlossen, und wie erwartet funktioniert es einwandfrei. Über den Hauptbildschirm zeigt der Venus A in Echtzeit an, wie viel Energie gewonnen wird. Im Statistikbildschirm ist dann eine detaillierte Übersicht verfügbar, in der Sie den Ertrag pro Tag, Monat und Jahr verfolgen können.
Bypass-Funktion
Wenn die Batterie vollständig aufgeladen ist, wird der Ertrag des Solarpanels automatisch an das Haus oder das Netz weitergeleitet – dies wird als Bypass-Funktion bezeichnet. Sie können diese Funktion über eine Einstellung in der App aktivieren oder deaktivieren. Wenn Sie dynamische Tarife haben und die Preise negativ sind, können Sie auf diese Weise verhindern, dass dennoch Strom ins Netz zurückgespeist wird. Der Bypass funktioniert bis zu einer maximalen Leistung von 800 W (oder 1.200 W bei eigener Stromkreis), was zu beachten ist. In der Praxis bedeutet dies, dass an sonnigen Tagen im Frühjahr oder Sommer, wenn die Batterie bereits voll ist und die Sonne noch scheint, ein Teil des erzeugten Stroms aufgrund dieser Einspeisegrenze nicht genutzt werden kann.
Gleichzeitig ist es wichtig zu beachten, dass der Wert des Stroms zu diesen Zeiten oft gering ist. Eine alternative Strategie könnte darin bestehen, die Batterie an sonnigen Tagen aktiv in Richtung Haus zu entladen, sodass es länger dauert, bis sie voll ist, und mehr Platz für die Speicherung von Solarstrom bleibt.
Praktische Erfahrungen
Modus Eigenverbrauch
Während eines nächtlichen Tests haben wir die Eigenverbrauchsoptimierung aktiviert, um deren Wirksamkeit zu beurteilen. Die durchschnittliche Last in der Nacht lag zwischen 70 und 150 W. In den folgenden Screenshots sind die Daten des Zählers mit Import- und Exportwerten zwischen 00:05 und 05:15 Uhr zu sehen. Wie in Abbildung 1 zu sehen ist, gleicht der Venus A den Verbrauch hervorragend aus: Der Zähler bleibt nahezu bei Null. Es sind zwei kleine Ausschläge zu sehen, die hauptsächlich durch das Einschalten des Gefrierschranks verursacht wurden.
Über diesen Zeitraum von etwas mehr als fünf Stunden betrug der gesamte Netzeimport lediglich 0,032 kWh und der Export 0,014 kWh – außerordentlich gute Ergebnisse.



Nach Ablauf der Nacht leitete die Venus A den PV-Überschuss auch direkt über Wechselstrom zur Batterie. Auch dies funktioniert ebenso präzise wie die Nulleinspeisungs‑Strategie in der Nacht.
Modus Manuell
Dies ist die Standard‑Planungsoption von Marstek. Das bedeutet, dass Sie an einem festen Wochentag für eine bestimmte Dauer (x Minuten) eine festgelegte Leistung laden oder entladen möchten.
Was hier noch fehlt, ist ein einfacher Schieberegler, mit dem Sie direkt eine bestimmte Wattzahl für das Laden oder Entladen auswählen können. Dies wäre eine wertvolle Ergänzung für Benutzer, die schnell umschalten möchten.
Modus KI-Optimierung
Wie bereits erwähnt, kombiniert dieser Modus die Eigenverbrauchsoptimierung mit einer Optimierung auf Basis dynamischer Energiepreise. Um diesen Modus zu nutzen, wählen Sie bitte einen Energieversorger und das entsprechende Land aus. Derzeit werden die Nordpool-Grundpreise und die dynamischen Preise von Tibber und Octopus unterstützt.
Der Marstek optimiert anschließend in zweierlei Hinsicht: Laden zu günstigen Zeiten und Entladen zu hohen Tarifen sowie die Nutzung von PV-Überschüssen (Batterie laden) gegenüber Netzbezug (Batterie entladen). Im Einstellungsmenü können Sie auch einen Festpreis für das Laden und Entladen angeben, jedoch weist die Benutzeroberfläche darauf hin, dass dieser Wert lediglich als Referenz für die Berechnung des statistischen Gewinns dient.
Das Handbuch enthält nur wenige Erläuterungen zu diesem Modus, und auch die Gewinnanzeige auf dem Hauptbildschirm dient hauptsächlich als Anhaltspunkt. Ehrlich gesagt ist nicht klar, wie diese Zahlen zustande kommen oder was sie genau darstellen. Sowohl der Optimierungsmodus als auch seine Darstellung würden von einem intuitiveren und transparenteren Ansatz profitieren.
Es wäre eine wertvolle Ergänzung, wenn auch ein dedizierter dynamischer Vertragsmodus verfügbar wäre, der sich ausschließlich auf das Laden und Entladen auf Basis der aktuellen Stromtarife konzentriert. Idealerweise mit der Möglichkeit, selbst einen Preisunterschied festzulegen: beispielsweise Laden bei einem Mindestpreisunterschied von 0,10 €/kWh an einem Tag für x Stunden. Auf diese Weise können Sie als Nutzer explizit auf die finanzielle Rendite hinsteuern, wobei auch Faktoren wie die Round-Trip-Effizienz der Batterie und die Abschreibungskosten pro gespeicherter kWh berücksichtigt werden können.
Derzeit bietet die App nur begrenzte Einstellungsmöglichkeiten in diesem Modus. Die Optimierung ist weitgehend automatisiert und kombiniert Tarifinformationen mit PV-Überschuss und Netzbedarf, lässt den Nutzern jedoch wenig Spielraum, eigene Strategien oder Parameter anzuwenden. Für fortgeschrittene Nutzer, die ihr System auf bestimmte finanzielle oder technische Kriterien abstimmen möchten, stellt dies eine verpasste Chance dar.
Ein konfigurierbarerer Ansatz würde nicht nur die Transparenz erhöhen, sondern auch das Vertrauen in die Optimierung stärken. Dazu gehören einstellbare Schwellenwerte, visuelles Feedback zum erwarteten Gewinn pro Zyklus und eine klare Trennung zwischen automatischer und manueller Steuerung. Damit würde sich Marstek noch besser als intelligentes und flexibles Energiemanagementsystem positionieren.
Bitte beachten Sie: Sowohl beim zweiten als auch beim dritten Foto ist der Text in der Mitte abgeschnitten, da er nicht vollständig in den Bereich passt. Ein Klick darauf führt nicht dazu, dass der fehlende Text angezeigt wird. Dies tritt an mehreren Stellen in der App auf und wirkt etwas unprofessionell.
Die Standardfunktionalität der App ist relativ grundlegend und könnte in einigen Punkten benutzerfreundlicher gestaltet werden. Die deutsche Übersetzung ist nicht immer eindeutig; Begriffe wie „Zeker” als Bestätigungsschaltfläche können verwirrend sein. Dies spiegelt sich auch in den Beschreibungen der verschiedenen Modi wider, die manchmal umständlich oder vage formuliert sind. Darüber hinaus treten gelegentlich Rechtschreibfehler auf, und einige Textzeilen sind länger als der verfügbare Bildschirmbereich, wodurch Sätze visuell unterbrochen werden. Dies erfordert eine weitere Verfeinerung der Benutzeroberfläche – oder die Verwendung der englischen Sprachversion, die derzeit konsistenter erscheint.
Die Reaktionszeiten der App lassen in einigen Punkten noch zu wünschen übrig. In bestimmten Fällen dauert es bis zu zehn Sekunden, bis sich nach dem Anklicken einer Option ein Untermenü öffnet. Dies ist eine beträchtliche Zeitspanne und kann die Benutzerfreundlichkeit beeinträchtigen.
Wärmebilder
Wir haben die Wärmeentwicklung des Venus A mit einer Wärmebildkamera untersucht. Die Messungen wurden durchgeführt, nachdem das System etwa eine Stunde lang mit einer Leistung von 1.200 W geladen wurde. Der höchste Wert wurde an der Vorderseite oben auf dem Gerät mit einer Temperatur von 48 °C gemessen. Alle anderen Messpunkte lagen deutlich darunter. Die gemessene Temperatur an der Oberseite der Vorderseite liegt am oberen Ende unseres Messbereichs, bleibt jedoch innerhalb der zulässigen Grenzen. Der Wert ist auch etwa 5 Grad höher als der, den wir beim Venus D gemessen haben.
Diese Ergebnisse bestätigen, dass die passive Kühlung des Venus A ordnungsgemäß funktioniert. Selbst bei längerer Belastung bleibt die Temperatur kontrollierbar, was zur Zuverlässigkeit, Sicherheit und Lebensdauer des Systems beiträgt.
Wirkungsgrad
Die Round-Trip-Effizienz (RTE) ist der Prozentsatz der Energie in Ihrer Heimspeicher, den Sie letztendlich wieder nutzbar verbrauchen können. Wenn Sie Energie in einer Batterie speichern, erhalten Sie immer weniger Energie zurück, als Sie hineingesteckt haben. Durch den Transport von Energie und die Umwandlung verschiedener Energieströme geht nämlich Wärme verloren. Wenn Sie beispielsweise eine Hausbatterie mit einer Kapazität von 10 kWh besitzen und die Batterie eine RTE von 90 % hat, bedeutet dies, dass 10 % der Energie verloren gehen. Sie können also 9 kWh wiederverwenden und verlieren dabei 1 kWh an Energie. Wenn sich dies jedes Mal wiederholt, geht im Laufe der Zeit dennoch eine Menge Energie verloren.
Die Bestimmung der RTE bei Hybridsystemen ist aufgrund der Kombination aus PV-Erzeugung und Wechselstromladung komplexer. Um reine Testergebnisse zu erhalten, haben wir das Solarpanel abgeklemmt.
Die ersten Tests mit 1.200 W sind inzwischen abgeschlossen und ergaben einen RTE von 84 % (Schwankungsbreite zwischen 83 und 85 %) – ein besonders gutes Ergebnis. Mit einem Wirkungsgrad von 84 % erzielt die Venus A eine hervorragende Leistung. Zum Vergleich: Dies entspricht dem Niveau des erstklassigen Zendure 2400 AC.
Im Übrigen wird bei einer Eigenverbrauch–Strategie der RTE niedriger sein, da die Last in der Regel etwas geringer und schwankender ist. Der RTE wird sich dann eher in Richtung 75 % bewegen. Die 84 % stellen somit die optimale Situation bei einer konstant hohen Last dar. Dies ist ein wichtiger Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt.
Preis
Der Preis von ca. 650 € für die Basiseinheit ist ein äußerst konkurrenzfähiger Preis für eine 2-kWh-Hybrid-Plug-in-Batterie. Nur das kürzlich erschienene Modell Zendure SolarFlow 800 Plus liegt derzeit preislich auf einem ähnlichen Niveau für 2 kWh.
Vergleich von Plug & Play-Heimbatterien
| Spezifikation | Mars-Venus A | Marstek Venus-D | Zendure SF 800 Pro | Zendure SF 800 Plus | Anker Solix 3 E2700 Pro |
|---|---|---|---|---|---|
| PV-Eingang (DC) | 2.400 W über 4 MPPT | 4.000 W über 4 MPPT | 2.640 W über 4 MPPT | 1.500 W über 2 MPPT | 3.600 W über 4 MPPT |
| AC-Ladeleistung (Netz) | 1.200 W | 2.200 W | 1.000 W | 1.000 W | 1.200 W |
| AC-Entladeleistung (Netz) | 1.200 W (bei separater Gruppe, ansonsten 800 W) | 2.200 W (bei separater Gruppe, ansonsten 800 W) | 800 W | 800 W | 1.200 W (bei separater Gruppe, ansonsten 800 W) |
| Speicherkapazität (Basis) | 2,1 kWh | 2,6 kWh | 1,9 kWh | 1,9 kWh | 2,7 kWh |
| Speicherkapazität (maximal) | 12,7 kWh (6 Module) | 15,4 kWh (6 Module) | 11,5 kWh (6 Module) | 11,5 kWh (6 Module) | 16,1 kWh (6 Module) |
| Batterietyp | LFP, über 6.000 Zyklen | LFP, über 6.000 Zyklen | LFP, über 6.000 Zyklen | LFP, über 6.000 Zyklen | LFP, über 6.000 Zyklen |
| Backup-Funktion | Ja, 1.200 W | Ja, 2.200 W | Ja, bis zu 1.000 W | Nein | Ja, bis zu 1.200 W |
| KI/Dynamische Tarifoptimierung | Ja, Nordpool/Tibber/Octopus-Unterstützung | Ja, Nordpool/Tibber/Octopus-Unterstützung | Ja, über HEMS | Ja, über HEMS | Ja, über Anker Intelligence und Nordpool |
| Installation | Plug & Play, modular stapelbar | Plug & Play, modular stapelbar | Plug & Play, modular stapelbar | Plug & Play, modular stapelbar | Plug & Play, modular stapelbar |
| IP-Klassifizierung | IP65 | IP65 | IP65 | IP65 | IP65 |
| Temperaturbereich | -20 °C bis 55 °C | -20 °C bis 55 °C | -20 °C bis 55 °C | -20 °C bis 55 °C | -20 °C bis 55 °C |
| App-Funktionalität | Ja, mit drei Standardmodi | Ja, mit drei Standardmodi | Ja, erweitert um HEMS und verschiedene Modi | Ja, erweitert um HEMS und verschiedene Modi | Ja, mit KI-Steuerung und Echtzeit-Tracking |
| Preis (Basiseinheit + 1 Batterie, Dec. 2025) | 500 € (2,1 kWh) | 1.200 € (2,6 kWh) | ca. 599 € (1,9 kWh) | ca. 399 € (1,9 kWh) | ca. 850 € (2,7 kWh) |
Obwohl die Unterschiede zwischen den verschiedenen Systemen relativ gering sind, ist es dennoch wichtig, genau zu wissen, was in Ihrer spezifischen Situation entscheidend ist. Für den einen ist dies der Preis, für den anderen der Grad der Integration in ein Hausenergiemanagementsystem oder die maximale Kapazität der Solarmodule, die angeschlossen werden können. In jedem Fall wird deutlich: Das Angebot wächst schnell und die Qualität der Produkte, die die Anbieter auf den Markt bringen, ist im Allgemeinen hoch.
Abschließende Beurteilung
MARSTEK
Vorteile
- ▸ Preis: sehr niedrig für eine Hybrid-Steckerbatterie mit 2,1 kWh
- ▸ Round‑Trip‑Wirkungsgrad: sehr hoch mit einem vorläufigen Wert von etwa 84 %
- ▸ Sehr einfache Installation: Plug-and-Play
- ▸ Design: sehr ansprechende Gestaltung
- ▸ Modus Eigenverbrauch: Dieser Modus funktioniert sehr gut und ermöglicht es Ihnen, ein Set-and-Forget-Gerät zu erstellen
- ▸ Kompatibilität: offene API
- ▸ Notstromversorgung: bis zu 1.200 W Backup-Strom
- ▸ Preis: nahezu der günstigste Preis auf dem Markt.
Nachteile
- ▸ Steuerung: Keine manuelle Einstellung für Laden und Entladen mit x Watt
- ▸ Intelligenter KI-Modus: Dieser ist nicht transparent und nicht flexibel
- ▸ Wärme: Der Wechselrichter wird mit 48 Grad relativ warm
- ▸ App: gelegentlich langsame Reaktionszeiten
- ▸ Bypass: Maximal 1.200 W Bypass, während der Wechselrichter des Solarpanels eine Leistung von 2.400 W hat
Wir sind sehr beeindruckt vom Preis, der Leistung und dem Design des Venus A.
Das Gerät verfügt über ein elegantes Design, bietet umfangreiche Funktionen und zeichnet sich durch einen äußerst wettbewerbsfähigen Preis auf dem Markt aus. Auch die Nulleinspeisungs‑Strategie – für viele Nutzer der wichtigste Modus – überzeugt durch ihre stabile Leistung. Darüber hinaus gehört die Round-Trip-Effizienz zu den höchsten Werten, die wir bisher beobachtet haben.
Die offene API ist bereits verfügbar, und es wird erwartet, dass bald attraktive Integrationen für Home Assistant und Homey verfügbar sein werden. Angesichts der Anzahl der Marstek-Nutzer ist davon auszugehen, dass dies erfolgreich sein wird.
Allerdings bietet die App noch Verbesserungspotenzial hinsichtlich Funktionalität, Sprachgebrauch und Reaktionszeiten. Dies ist jedoch ein Aspekt, den Marstek in der nächsten Zeit noch optimieren kann. Auch ist die App nicht so weit entwickelt wie die von Zendure, aber für Nulleinspeisungs‑Strategie und Standardfunktionen ist sie ein ideales Gerät.
Unser Fazit: SEHR GUT.
Der Venus A ist eine äußerst preisgünstige und attraktive Ergänzung zum wachsenden Angebot an Hybrid-Steckerbatterie.
Für wen ist die Venus A besonders geeignet?
Die Venus A ist eine ideale Einstiegsbatterie zu einem äußerst attraktiven Preis. Wenn Sie damit beginnen möchten, Ihren eigenen Verbrauch von Solarstrom zu steigern, ist dies eine ausgezeichnete Wahl. Die Batterie ist zudem modular aufgebaut: Sollten Sie später mehr Speicherkapazität benötigen, müssen Sie keinen neuen Wechselrichter anschaffen, sondern können einfach eine zusätzliche Batterie hinzufügen.
Darüber hinaus verfügt der Venus A über umfangreiche App-Funktionen, sodass Sie jederzeit Einblick in Ihre Energiespeicherung und Ihren Verbrauch haben. Wenn Sie mehr Leistung benötigen, besteht angesichts des Preises sogar die Möglichkeit, zwei oder drei dieser Geräte zu erwerben.
Wenn Sie eine höhere Leistung laden und entladen und/oder viele Solarmodule direkt anschließen möchten, ist der Venus D eine gute Option, jedoch deutlich teurer.
Wenn Sie keine Solarmodule direkt anschließen möchten, können Sie sich auch die Modelle Venus E und Zendure 2400 AC ansehen.
Ist die dynamische Tarifoptimierung für Sie eine entscheidende Funktion? In diesem Fall empfehlen wir, Alternativen wie den Zendure SolarFLow 800 Pro oder den Zendure SolarFlow 800 Plus in Betracht zu ziehen oder abzuwarten, bis Marstek seine App weiter optimiert und erweitert hat. Eine weitere Option besteht darin, die Integration über Home Assistant über die offene API selbst zu realisieren. Angesichts der Anzahl der Nutzer von Marstek-Geräten ist dies nur eine Frage der Zeit.
🔹 Über die Hybrid-Steckerbatterie Marstek Venus D
Neben dem Venus A hat Marstek auch den Venus D auf den Markt gebracht – eine erweiterte Hybridvariante. Dieser eignet sich besonders für Situationen, in denen mehrere Solarmodule angeschlossen werden (bis zu 4 kW) und eine Lade- und Entladeleistung von 2.200 W erforderlich ist.
🔹 Über die AC-Plug-in-Batterie Marstek Venus E 3.0
Dies ist die Wechselstrombatterie von Marstek und aufgrund ihres äußerst günstigen Preises und ihrer Leistungsfähigkeit die mit Abstand meistverkaufte Steckerbatterie. Sie ermöglicht das Laden und Entladen von bis zu 2.500 W (auf einer eigener Stromkreis) und verfügt über eine Kapazität von 5 kWh. Die Batterie ist nicht modular, kann jedoch über den CT002/CT003 von Marstek mit mehreren Geräten erweitert werden.
Weiterlesen:
Batterien:
- Handbuch Marstek Venus A Website Marstek
- Marstek-Produktseite
- Steckerbatterien– Der große Einstiegsguide
- Wie groß sollte Ihr Steckerbatterie sein? – kWh‑Steckerbatterie‑Rechner
- Energie für Einsteiger: Das große Energie‑Lexikon
- Bewertungen anderer Steckerbatterien
Sollten Sie noch Fragen zu dieser Bewertung haben, können Sie diese unten stellen. Wir werden sie so schnell wie möglich beantworten.
Transparenz: Für diese Bewertung haben wir vom Lieferanten ein Testexemplar des Marstek Venus A erhalten. Wie immer basiert unsere Beurteilung vollständig auf unseren eigenen Erfahrungen.


















Hallo, danke für den ausführlichen Test. Hat bei euch die KI-Optimierung wirklich funktioniert? Bei mir ladet er zwar zum billigsten Tarif und verbraucht die Energie dann auch gleich wieder umgehend, egal vom Tarif. Somit können die Preisspitzen auch nicht ausgeglichen werden. Dafür brauche ich keine KI.
Liebe Grüße
Hallo Gernot,
Danke für deine Frage!
Wie wir auch in unserem Review erwähnt haben, fanden wir den KI‑Modus wenig transparent und wenig effektiv. Sinnvoller wäre ein eigener dynamischer Modus, anstatt dieser aktuellen Lösung – idealerweise mit einstellbaren Grenzen für Laden und Entladen (oder noch besser: basierend auf einer frei definierbaren Spread, sodass man Abschreibungskosten und die Round‑Trip‑Effizienz des Speichers berücksichtigen kann).
Wenn du einen wirklich gut funktionierenden dynamischen Modus möchtest, solltest du dir eher Zendure ansehen. Dort ist die App‑Funktionalität deutlich umfangreicher (und trotzdem intuitiv), und auch der dynamische Modus arbeitet wesentlich besser.
Viel Erfolg!
Mit herzlichen Grüßen
Mark
Was passiert bei kälteren Temperaturen, also wenn der Speicher dauerhaft draußen auf dem Balkon platziert wird?
Hallo BKW Berlin,
Danke für deine Frage!
Laden unter 0 °C ist nicht möglich: LFP‑Zellen dürfen nicht unter 0 °C geladen werden.
Wenn der Speicher draußen steht und die Zelltemperatur unter 0 °C fällt:
– das BMS blockiert den Ladevorgang
– der Speicher nimmt keinen Strom mehr auf
– es findet keine Rekuperation / PV‑Ladung statt
Das ist ein Schutzmechanismus gegen Lithium‑Plating.
Entladen funktioniert, aber schlechter
Unter 0 °C kann der Speicher weiterhin entladen, aber:
– die nutzbare Kapazität sinkt deutlich
– der Innenwiderstand steigt
– die maximale Leistung wird reduziert
bei sehr tiefen Temperaturen (unter –20 °C) kann das BMS auch das Entladen begrenzen oder stoppen
Praktisch bedeutet das:
Der Speicher liefert im Winter weniger Energie und weniger Leistung.
Dauerhafte Kälte schadet nicht sofort, aber langfristig
LFP‑Zellen sind robust, aber:
– dauerhaft niedrige Temperaturen verringern die Zyklenlebensdauer
– häufige Frost‑/Tau‑Zyklen belasten die Mechanik der Zelle
Viel Erfolg!
Mit herzlichen Grüßen
Mark