
AC-Stromspeicher haben sich zu vollwertigen Energielösungen entwickelt. Sie unterstützen Haushalte dabei, dynamische Stromtarife und eigene Solarstromerzeugung intelligent zu nutzen – ohne Installation oder Änderungen im Zählerschrank. In diesem umfassenden Vergleich stellen wir die derzeit drei beliebtesten Modelle gegenüber: den Indevolt PowerFlex 2000, den Marstek Venus E 3.0 und den Zendure SolarFlow 2400 AC.
Wir haben jedes dieser Systeme bereits separat bewertet, jedoch beantworten wir in diesem Artikel die Frage, die Verbraucher beschäftigt: Welche AC-Speicher ist im Jahr 2026 die beste Wahl – und für wen?
Wie wir vergleichen
Kriterien:
- Übersicht der Spezifikationen
- Kapazität, Modularität und Skalierbarkeit
- Leistung, Anschluss und Belastung des Verteilerkastens
- Effizienz, Verluste und Zyklen
- Sound and physical form
- Installation und Kompatibilität
- Software, Steuerung und intelligente Funktionen
- Preis und Preis pro kWh
- Abschließende Schlussfolgerung
1. Übersicht: Die drei AC-Stromspeicher nebeneinander
Beginnen wir mit einer Übersicht über die wichtigsten Spezifikationen dieser drei gängigen Batterien:
| Batterie | Typ | 🟥 Notstrom | 🟪 Modular | Kapazität (kWh) | AC: Laden (W) | AC: Entladen (W) | Round-Trip-Effizienz (RTE) | Heizung | Flammschutz | Preis min / max (indikativ) | Preis/kWh min / max |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Indevolt PowerFlex 2000 ECO ![]() | AC | Ja | 🟪 | 2 - 12 (modular) | 2.400 | 2.400 | 81% | Ja | Nein | ± 649 € / 2.644 € | 325 € / 220 € |
| Marstek Venus E 3.0 ![]() | AC | Ja | Semi | 5.1 | 2.500 | 2.500 | 83% | Nein | Nein | ± 1.000 € | 196 € |
| Zendure SolarFlow 2400 AC ![]() | AC | Ja | 🟪 | 2.9 – 17.3 (modular) | 2.400 | 2.400 | 85% | Ja | Ja, aerosol | ± 999 € / 4.494 € | 413 € / 297 € |
2. Kapazität, Modularität und Skalierbarkeit
Indevolt PowerFlex 2000
- Kapazität: 2,0 kWh pro Einheit.
- Modular: stapelbar; mehrere Einheiten können für mehr Stauraum kombiniert werden.
- Fokus: der Schwerpunkt liegt auf Plug-and-Play und Preis, nicht auf besonders umfangreichen Systemen.
Indevolt ist eine erschwingliche und sinnvolle Einstiegslösung für diejenigen, die 2–6 kWh benötigen oder kompakt erweitern möchten, ohne sofort ein sehr großes System zu erwerben. Die Skalierbarkeit ist jedoch gut, insbesondere für die meisten Haushalte, die ein praktisches Plug-in-System suchen.
Marstek-Venus E 3.0
- Kapazität: 5,12 kWh pro Einheit – das ist deutlich mehr als die Grundkonfigurationen von Zendure und Indevolt.
- Leistung: In Kombination mit einem 2.500-W-Wechselrichter kann ein erheblicher Teil des durchschnittlichen Abendspitzenverbrauchs abgedeckt werden.
- Erweiterbarkeit: Innerhalb der Venus-Reihe sind Erweiterungen und Kombinationen möglich, jedoch ist das Konzept in erster Linie eine „große Plug-in-Einheit“.
Marstek bietet eine hohe Kapazität pro Einheit. Dies ist ideal für diejenigen, die keine einzelnen Module stapeln möchten, sondern lediglich eine große Plug-in-Batterie installieren möchten. Erweiterungsoptionen sind verfügbar, jedoch weniger elegant und weniger skalierbar als die modularen Plattformen.
Zendure SolarFlow 2400 AC
- Grundkonfiguration: Häufig getestet mit einem AB3000X-Modul mit einer nutzbaren Kapazität von ca. 2,88 kWh.
- Modular: bis zu 6 AB3000X-Module an einer 2400-AC-Einheit → bis zu ca. 17,28 kWh pro Wechselrichter.
- Parallel: bis zu 3 Basiseinheiten möglich → theoretisch weit über 50 kWh in einem System.
Zendure wurde eindeutig als vollwertige Heim-Batterieplattform konzipiert. Die Skalierbarkeit (bis zu 50 kWh) und der modulare AB3000X-Stack machen es für Anwender geeignet, die auf ernsthafte Speicherlösungen umsteigen möchten. Es wirkt weniger wie ein „großes Kraftwerk“, sondern eher wie eine echte Heim-Batterie mit Plug-in-Flexibilität.
Zusammenfassend:
- Maximale Skalierbarkeit: Zendure 2400 AC
- Beste kWh-Leistung ab Werk: Marstek Venus E 3.0
- Budgetfreundliche Einstiegskapazität: Indevolt PowerFlex 2000
3. Leistung, Anschluss und Belastung des Verteilerkastens
Der Zendure 2400 AC, der Indevolt PowerFlex 2000 und der Marstek Venus E 3.0 gehören hinsichtlich ihrer Anschlusslogik zur gleichen Kategorie: leistungsstarke AC-gekoppelte Stromspeicher, die etwa 2,4–2,5 kW liefern und damit problemlos eine Waschmaschine, einen Trockner oder mehrere kleinere Verbraucher gleichzeitig versorgen können. Alle drei verfügen auch über eine Notstromversorgung über eine dedizierte Off-Grid-Steckdose.
Der Anschluss erfolgt bei allen drei Modellen über einen herkömmlichen Stecker. Wenn Sie jedoch die Batterie über einen längeren Zeitraum mit oder nahe der maximalen Leistung (>800 W) laden oder entladen möchten – wie es häufig bei der Optimierung mit einem dynamischen Vertrag der Fall ist –, ist es ratsam, nicht über einen Stecker zu arbeiten. Aufgrund des kontinuierlichen Stromflusses und der damit verbundenen Wärmeentwicklung ist ein direkter, fest verdrahteter Anschluss einfach die sicherere und technisch bessere Wahl. Dies wird häufig auch in der Bedienungsanleitung empfohlen, ohne dass die Garantie dadurch beeinträchtigt wird.
📌 Bitte beachten Sie: Alle drei Marken können bis zu ca. 2.400-2.500 W laden und entladen. Dies ist nur möglich, wenn die Batterie an eine ungeteilte/freie dedizierte Gruppe angeschlossen ist, die zusätzlich mit einem Fehlerstromschutzschalter gesichert ist. Führen Sie dies niemals an einer geteilten Gruppe durch. An einer geteilten Gruppe dürfen Sie maximal mit 800 W entladen.
🛡️Sicherheit
Alle drei Marken setzen auf LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat / LiFePO4). Dieser Batterietyp ist für seine thermische Stabilität und chemische Sicherheit bekannt. Im Klartext: geringeres Risiko von Überhitzung, Brand oder Explosion. Ein beruhigender Gedanke, insbesondere wenn Sie die Batterie in Innenräumen verwenden.
Die Sicherheit von Starterbatterien hängt weitgehend von der Gruppe ab, an die sie angeschlossen sind, sowie von der maximalen Entladungsleistung, die Sie einstellen.
Bitte beachten Sie: Installieren Sie stets einen Rauchmelder über der Stromspeicher, damit Sie bei einer möglichen Störung oder einem Brand sofort alarmiert werden.
Bitte beachten Sie: Es ist wichtig, eine Heim-Batterie nicht in einem Fluchtweg zu platzieren. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, um sicherzustellen, dass Sie im Falle eines Brandes oder Stromausfalls schnell und sicher evakuieren können, ohne durch die Batterie behindert zu werden.
Bitte beachten Sie: Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, die Temperatur im Zählerschrank zu überprüfen, nachdem Sie eine Stromspeicher angeschlossen und über einen längeren Zeitraum belastet haben. Bitte vergessen Sie nicht, auch die Steckdose zu überprüfen, an die die Stromspeicher angeschlossen ist. So vermeiden Sie unsichere Situationen durch Überhitzung. Dies kann einfach mit einem kostengünstigen Laserthermometer durchgeführt werden.
4. Effizienz, Verluste und Zyklen
In diesem Abschnitt betrachten wir drei Aspekte:
- Null‑Einspeisungs‑Strategie: Wie effizient arbeitet die Batterie im Rahmen einer Null‑Einspeisungs‑Strategie, der Methode, die viele Haushalte anwenden, um Rückspeisekosten zu vermeiden? Dies bestimmt, wie viel Ihres eigenen Solarstroms Sie tatsächlich speichern und später verbrauchen können.
- RTE (Round-Trip Efficiency): die Effizienz des gesamten Lade- und Entladevorgangs. Dies ist sowohl bei der Null‑Einspeisungs‑Strategie als auch bei der Optimierung mit dynamischen Tarifen von entscheidender Bedeutung: Wie viele kWh müssen in die Batterie eingespeist werden, um x kWh nutzbare Energie zu erhalten? Je nach Marke liegen die Praxiswerte in der Regel zwischen 75 und 85 %.
- Zyklen: Die Garantiebedingungen pro Marke, insbesondere die Anzahl der garantierten Lade-/Entladezyklen und der verbleibende Kapazitätsprozentsatz nach diesem Zeitraum.
Null-Einspeisungs-Strategie
Für alle drei Batterien haben wir während des Testzeitraums denselben Null-Einspeisungs-Strategie durchgeführt. Bei diesem Test wird der gesamte Nachtverbrauch (00:00–06:00 Uhr) kompensiert, sodass die Bedingungen identisch sind und die Ergebnisse fair miteinander verglichen werden können.
Null‑Einspeisungs‑Strategie (00:00–06:00)
| Modell | Import (kWh) | Export (kWh) |
|---|---|---|
| Indevolt PowerFlex 2000 | 0,019 | 0,018 |
| Marstek-Venus E 3.0 | 0,300 | 0,200 |
| Zendure SolarFlow 2400 AC | 0,030 | 0,025 |
Diese Messung zeigt, dass Indevolt die Null‑Einspeisungs‑Strategie am effizientesten umsetzt, obwohl der Unterschied zu Zendure gering ist. Marstek weist deutlich höhere Import- und Exportwerte auf, was darauf hindeutet, dass die Null‑Einspeisungs‑Strategie bei diesem Modell weniger streng ist als bei den beiden anderen Systemen.
RTE
Die Round-Trip-Effizienz (RTE) gibt an, welcher Anteil der Energie, die Sie in eine Heim-Batterie einspeisen, letztendlich wieder nutzbar zurückkommt. Bei jedem Lade- und Entladezyklus geht nämlich unvermeidlich Energie durch Umwandlungsverluste und Wärme verloren.
Ein Beispiel: Bei einer Batterie mit 10 kWh und einem RTE von 90 % können Sie effektiv 9 kWh nutzen; die verbleibende 1 kWh geht als Verlust verloren. Wenn dieser Vorgang täglich stattfindet, summiert sich dieser Verlust und kann sich über einen längeren Zeitraum spürbar auf Ihre Gesamtenergiebilanz auswirken.
Die während des Überprüfungszeitraums gemessenen Werte:
| Modell | RTE | Auf der Grundlage der Leistungsfähigkeit |
|---|---|---|
| Indevolt PowerFlex 2000 | 80,5 % | 800 W |
| Marstek-Venus E 3.0 | 83 % | 800 W |
| Zendure SolarFlow 2400 AC | 85 % | 2400 W |
Bitte beachten Sie: Die RTE-Werte in allen unseren Bewertungen wurden bei einer hohen konstanten Leistung gemessen, da Batterien in der Regel bei dieser Leistung am effizientesten arbeiten. Wenn Sie die Batterie hauptsächlich bei geringerer Leistung verwenden, liegt der praktische RTE-Wert in der Regel um 5 bis 10 Prozentpunkte niedriger, abhängig von der Belastung und der Marke.
ZYKLEN
🔋 Was zählt als ein Zyklus? Eine Batterie vollendet einen Zyklus, wenn insgesamt 100 % der Kapazität verbraucht wurden. Dies kann in einem Durchgang (von 0 % auf 100 % und wieder zurück) oder in mehreren kleineren Lade- und Entladevorgängen erfolgen. Beispielsweise zählt auch zweimaliges Entladen um 50 % als ein vollständiger Zyklus. Es geht also um die summierte Energieübertragung und nicht darum, wie oft Sie laden oder entladen.
Garantie: Maximale Anzahl von Zyklen und verbleibende Kapazität
| Modell | Zyklen | Verfügbare Kapazität |
|---|---|---|
| Indevolt PowerFlex 2000 | 8.000 oder 10 Jahre | Unbekannt |
| Marstek-Venus E 3.0 | 6.000 oder 10 Jahre | 80 % |
| Zendure SolarFlow 2400 AC | 6.000 oder 10 Jahre | Unbekannt |
Auf dem Papier bietet Indevolt die umfassendste Garantie: 8.000 Zyklen oder 10 Jahre, mit einer angegebenen Lebensdauer von etwa 20 Jahren. Marstek und Zendure garantieren beide 6.000 Zyklen oder 10 Jahre, mit einer erwarteten Lebensdauer von etwa 15 Jahren. Inwieweit dies in der Praxis erreicht wird, hängt stark vom Nutzungsprofil, den Ladekapazitäten und der Temperatur ab – Faktoren, die bei Heimakkus eine große Rolle spielen. Es bleibt abzuwarten, insbesondere angesichts der angegebenen sehr langen Lebensdauer.
5. Klang und physische Form
Indevolt PowerFlex 2000
- Physikalisch: Modulares Turmsystem, kompaktes Gehäuse
- Geräuschentwicklung: Passiv gekühlt und daher geräuschlos
Marstek-Venus E 3.0
- Physisch: Größeres, schwereres Gehäuse aufgrund einer Kapazität von 5,12 kWh.
- Geräuschentwicklung: Passiv gekühlt und daher geräuschlos
Zendure 2400 AC
- Physisch: Modulares Turmsystem, robustes Gehäuse.
- Geräuschentwicklung: Passiv gekühlt und daher geräuschlos
6. Kompatibilität
Installation
In Bezug auf die Installation unterscheiden sich die drei Systeme kaum voneinander. Es handelt sich um Plug-in-Heimbatterien: Stecker in die Steckdose, App installieren, P1-Zähler oder Energiezähler verbinden und im Prinzip kann es losgehen. Bei Zendure und Indevolt verlief dieser Prozess nahezu reibungslos. Bei Marstek stießen wir jedoch auf Hindernisse, insbesondere im Zusammenhang mit instabilen WLAN-Verbindungen.
Indevolt PowerFlex 2000
Es ist zwar ein offenes API-Dokument verfügbar, jedoch erfordert dieses noch weitere Entwicklung durch die Community, um wirklich benutzerfreundlich einsetzbar zu sein (beispielsweise für Home Assistant oder Homey). Indevolt hat angegeben, dass an einer offiziellen Home Assistant-Integration gearbeitet wird, diese jedoch noch nicht verfügbar ist.
Marstek-Venus E 3.0
Mittlerweile ist eine offene API verfügbar, die häufig genutzt wird, jedoch berichten Nutzer weiterhin von Einschränkungen, Instabilität und unvollständiger Dokumentation. Es gibt zwei Home Assistant-Integrationen: eine offizielle von Marstek und eine Community-Variante. Beide funktionieren, jedoch noch nicht fehlerfrei; es handelt sich eindeutig um ein Work-in-Progress. Viele Nutzer wechseln daher zu Modbus, das stabiler ist, jedoch mehr technisches Wissen erfordert. Die große Anzahl von Marstek-Nutzern sorgt jedoch dafür, dass die Entwicklung schnell voranschreiten kann.
Zendure SolarFlow 2400 AC
Zendure verfügt außerdem über eine vollwertige Home Assistant-Integration, die sowohl lokal als auch über die Cloud funktioniert. Damit können Sie mehrere Zendure-Batterien nahtlos miteinander verbinden und zentral steuern. Darüber hinaus stehen über die offene API verschiedene Community-Lösungen zur Verfügung.
Zusammenfassend
Zendure erzielt die besten Ergebnisse in Bezug auf Kompatibilität, sowohl hinsichtlich der lokalen Steuerung, der Home Assistant-Integration. Sowohl Indevolt als auch Marstek müssen noch Verbesserungen im Bereich Open API und/oder Home Assistant vornehmen.
| Komponente | Indevolt PowerFlex 2000 | Marstek Venus E 3.0 | Zendure SolarFlow 2400 AC |
|---|---|---|---|
| Installation | Plug-and-Play, problemlos | Plug-and-Play, jedoch traten während des Tests Probleme mit WLAN auf. | Plug-and-Play, problemlos |
| Unterstützte Klemmen oder P1-zähler | Shelly, Indevolt | Shelly, Marstek | Shelly, Zendure, DO Zähler, Ecotracker P1 |
| Zusammenarbeit mehrerer Einheiten | Über Indevolt-Klemmen | Nur über Marstek-Klemmen | Vollständig integriert über das Zendure-Ökosystem |
| Offene API | Ja, jedoch noch eingeschränkt und es besteht Bedarf an der Entwicklung der Gemeinschaft. | Ja, jedoch instabil und Dokumentation unvollständig | Ja, ausgereift und gut einsetzbar |
| Home Assistant | In Entwicklung | 2 Integrationen (offiziell + Community), beide noch nicht stabil | Vollständige Integration, lokal + Cloud |
| Alternative Integrationen | – | Häufig verwendete Modbus-Route | Verschiedene Community-Lösungen über API |
(*) Es bestehen noch einige Probleme mit dem P1 von HomeWizard für Zendure, jedoch werden diese zügig behoben, und immer mehr Nutzer berichten, dass es inzwischen reibungslos funktioniert.
7. Software, Steuerung und intelligente Funktionen
Neben der Hardware ist dies der mit Abstand wichtigste Bestandteil einer Heim-Batterie. Die Qualität der Software bestimmt nämlich, wie intelligent, effizient und zuverlässig die Batterie in der Praxis funktioniert. Es geht um die Möglichkeiten der App, die Logik hinter der Steuerung, die Effektivität der Algorithmen und wie intuitiv das Ganze gestaltet ist. Letztendlich muss die Software genau das tun, was Sie von einer Heim-Batterie erwarten – automatisch, vorhersehbar und ohne Probleme.
Indevolt PowerFlex 2000 – vielfältige Möglichkeiten und relativ intuitiv
- Die App ist übersichtlich und erfüllt ihre Aufgaben: Laden, Entladen und Null‑Einspeisungs-Strategie einstellen.
- Die Benutzeroberfläche ist einfach, jedoch weniger umfangreich als die von Zendure.
- Die Null‑Einspeisungs‑Strategie funktioniert gut und ist für viele Haushalte von großer Bedeutung.
- Direkte Integration mit dynamischen Tarifen vieler Anbieter
- Verfügt auch über einen Smart-AI-Modus.
- Die Anwendung erscheint stabil und recht intuitiv.
Marstek-Venus E 3.0 – eingeschränkte Möglichkeiten und schwankende Stabilität
- Die Anwendung bietet zahlreiche Einstellungen und Echtzeit-Einblicke, jedoch ist die Benutzeroberfläche weniger intuitiv.
- Die Null‑Einspeisungs‑Strategie ist effektiv, jedoch weniger streng als bei Indevolt und Zendure.
- Die Anwendung unterstützt mehrere Strategien, jedoch erscheint die Logik gelegentlich inkonsistent.
- Updates werden regelmäßig bereitgestellt, jedoch lösen sie nicht immer alle Probleme.
- Unbeständige Stabilität: Verzögerungen in der App und gelegentlich unlogische Lade-/Entladeentscheidungen.
Zendure SolarFlow 2400 AC – die beste und ausgereifteste App-Erfahrung
- Die Anwendung ist intuitiv, schnell und sehr umfangreich.
- Die Null‑Einspeisungs‑Strategie ist präzise und berechenbar.
- Dynamische Tarife werden umfassend unterstützt, einschließlich intelligenter Automatisierungen.
- Die Logik hinter dem Laden/Entladen ist transparent und leicht nachvollziehbar.
- Klare Unterscheidung zwischen Standardfunktionen und KI-Funktionen (fortgeschritten)
- Die Zusammenarbeit mehrerer Einheiten erfolgt reibungslos und vollständig automatisch.
- Die App wirkt stabiler und professioneller als die der beiden anderen Marken.
Kurze Bewertung: Die ausgereifteste Software-Erfahrung. Zendure ist hier deutlich den anderen voraus.
8. Preis und Preis pro kWh
Nachstehend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Preise der drei Batterien und den Preis pro kWh. Dabei werden sowohl die Startkonfiguration (1 Wechselrichter mit Batterie) als auch die maximale Konfiguration angezeigt.
| Marke | Preis für minimale und maximale Konfiguration | Preis pro kWh für das Start-Set oder die maximale Konfiguration |
|---|---|---|
| Indevolt PowerFlex 2000 | ± 650 € / 2.600 2 kWh / 12 kWh | 325 € / 217 € |
| Marstek-Venus E 3.0 | ± 1.000 € 5,1 kWh | 196 € |
| Zendure SolarFlow 2400 AC | ± 999 € / 4.494 € 2,9 kWh / 17,8 kWh | 344 € / 252 € |
9. Schlussfolgerung: Welches ist die beste AC-Stromspeicher des Jahres 2026?
🏆 Gesamtsieger: Zendure SolarFlow 2400 AC
Zendure bietet derzeit die umfassendste und zukunftssicherste AC-Stromspeicher an. Der Einstiegspreis ist höher, aber sobald Sie auf 10–18 kWh aufrüsten, wird Zendure überraschend wettbewerbsfähig – der Preis pro kWh sinkt in Richtung Marstek-Niveau, während Sie von einem wesentlich ausgereifteren Software-Ökosystem, einer hervorragenden Home Assistant-Integration und einer nahtlosen Zusammenarbeit zwischen mehreren Einheiten profitieren. Für alle, die „einmal richtig“ investieren und später flexibel erweitern möchten, ist Zendure die klare Nummer eins.
💶 Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis: Indevolt PowerFlex 2000
Indevolt ist die kostengünstigste Möglichkeit, ernsthaft mit einer Heim-Batterie zu beginnen. Für etwa 650 € erhalten Sie 2 kWh LFP-Speicher, einen 2.400-W-Wechselrichter, 10 Jahre Garantie und 8.000 Zyklen – eine außergewöhnlich starke Basis. Wer später auf 6–12 kWh aufrüsten möchte, zahlt pro zusätzlicher kWh relativ wenig, was Indevolt ideal für preisbewusste Nutzer macht, die ohne große Anfangsinvestition modular aufbauen möchten.
🔋 Am besten für maximale Kapazität pro Schrank: Marstek Venus E 3.0
Marstek bietet den niedrigsten Preis pro kWh, allerdings in Form einer einzigen großen 5,1-kWh-Einheit. Dies ist ideal für Haushalte, die sofort viel Speicherplatz benötigen, ohne zu stapeln. Mit 5,1 kWh pro Einheit und einer Leistung von bis zu 2.500 W bietet der Venus E 3.0 eine beeindruckende Kapazität pro Gerät. Die Software ist weniger ausgefeilt als bei Zendure, aber in Bezug auf die reine Speicherkapazität pro Euro ist dies die beste Wahl für diejenigen, die vor allem „viel kWh für wenig Geld“ suchen.
Kurze Kaufempfehlung
- Sind Sie auf der Suche nach einer zukunftssicheren, modularen Stromspeicher mit der besten Software? → Zendure SolarFlow 2400 AC
- Möchten Sie mit einer möglichst kostengünstigen Lösung beginnen und später erweitern? → Indevolt PowerFlex 2000
- Sind Sie auf der Suche nach einer leistungsstarken Einheit mit hoher Speicherkapazität und einem wettbewerbsfähigen Preis pro kWh? → Marstek Venus E 3.0
Lesen Sie hier die ausführlichen Bewertungen der einzelnen Stromspeicher, die in diesem Artikel behandelt werden:
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